Sarah Berger

Taschenbaum

»Die Welt muss romantisiert werden (…) indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe so romantisiere ich es.« (Novalis)

In ihrer Portraitreihe »Taschenbaum« präsentiert Sarah Berger dem Betrachter moderne Märchenfiguren. Als Vorbild für die Inszenierungen dienten ihr die Figuren des Papiertheaters, die als Ausschneidebogen in Deutschland und England seit 1810 produziert wurden und die zur Zeit der Romantik in keinem Bürgerhaus fehlen durften.

Sarah Berger wurde 1980 in Groß Schenkenberg geboren und lebt heute als freie Fotografin in Bielefeld. 2002 begann sie an der Ostkreuzschule in Berlin Fotografie zu studieren. 2004 wechselte sie an die FH Bielefeld, um dort Ihr Diplom 2010 im Studienfach Fotografie und Medien abzuschließen. Ihre Arbeit »Taschenbaum« entstand im Jahr 2007 unter der Betreuung von Prof. Emanuel Raab.